Digital-Report Costa Blanca 2026
Für diesen Report habe ich die Websites von über 1.600 Unternehmen an der Costa Blanca aufgerufen. 1.411 davon hatten eine erreichbare Website, deren Werte sich messen lassen, und nur auf diese 1.411 beziehen sich alle Prozentangaben hier. Das Ergebnis: Bei mehr als der Hälfte fehlt genau das, was ein Kunde oder eine Suchmaschine zuerst sucht.
Was die Lücken kosten
Acht Befunde aus 1.411 Websites, geordnet nach dem Schaden für den Betrieb: zuerst, was heute Kunden kostet, dann das Rechtsrisiko, zuletzt das, was morgen teuer wird. Jeder Eintrag führt zum Abschnitt mit den Details.
Der Gast bucht trotzdem: über das Portal, das 15 bis 25 von hundert behält, oder beim Haus nebenan, das direkt buchbar ist.
Ein Interessent ist da und will fragen, findet aber keinen Weg. Er sucht nicht lange, er fragt beim nächsten Betrieb.
Ein Kunde sucht Sie abends auf dem Handy, wartet, sieht nichts und tippt auf den Eintrag darüber. Das ist der Wettbewerber.
Der Klick aus Google oder der Karten-App führt ins Leere. Für den Suchenden haben Sie geschlossen.
Im Alltag merkt das niemand, bis sich jemand beschwert. Verfahren beginnen mit einer Beschwerde, nicht mit einer Kontrolle. Bußgelder bis 30.000 €, in schweren Fällen bis 150.000 €.
Bei jedem Besuch, direkt in der Adresszeile. Kaum ein Kunde kann das Warnwort einordnen, aber jeder liest es.
Ohne Zahlen erfahren Sie nie, ob die Seite arbeitet oder nur existiert. Jede Entscheidung bleibt ein Ratespiel.
Heute noch kein akutes Problem. Es wird eines, sobald Kunden ihre Suche bei ChatGPT oder einem Assistenten beginnen statt bei Google.
Die Reihenfolge bewertet, was eine Lücke einen typischen Betrieb mit Anfrage- oder Buchungsgeschäft kostet. Was bei Ihnen zuerst zählt, hängt an Ihrer Branche: Für eine Zahnarztpraxis ist der Buchungsweg unwichtig, das fehlende Impressum nicht.
Warum ich das mache
Ich baue Websites. Das ist mein Beruf, und es ist der Grund, warum dieser Report existiert. Sie sollen das wissen, bevor Sie eine einzige Zahl lesen, nicht danach.
Genau deshalb lege ich meine Methode vollständig offen. Den Test können Sie an Ihrer eigenen Seite jederzeit mit Googles kostenlosem Werkzeug wiederholen, und die Schritte, wie ich zu den Zahlen komme, stehen weiter unten. Ein Report, der Ihnen etwas verkaufen will und dabei die Methode versteckt, wäre nichts wert. Diesen hier können Sie prüfen.
Wie ich getestet habe
Damit die Zahlen tragen, hier zuerst, woher sie kommen und was sie nicht sagen.
- Woher die Unternehmen stammen. Aus drei Quellen: offenen Geodaten von OpenStreetMap, einer Kontaktliste aus meiner Arbeit und einer gezielten Websuche. Jede Adresse wurde vor dem Test aufgerufen und geprüft. Das ist keine Zufallsstichprobe, deshalb nenne ich es eine Analyse, keine repräsentative Studie.
- Wohin die Auswahl neigt. Wer über diese Quellen auffindbar ist, hat in der Regel schon eine gewisse Online-Präsenz. Die wirklich unsichtbaren Betriebe, ganz ohne Website oder Eintrag, fehlen hier zwangsläufig. Die Zahlen dürften die Lage also eher schöner zeichnen als schlechter, nicht umgekehrt.
- Was gemessen wurde. Ein Abruf der Startseite je Unternehmen, dazu eine mobile Messung mit Google PageSpeed Insights. Geprüft wurde, ob Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis auffindbar sind, wie schnell die Seite auf dem Handy lädt, ob strukturierte Daten ausgegeben werden und ob es einen direkten Buchungsweg gibt.
- Grenzen der Messung. Ein einzelner Messwert je Seite, kein Durchschnitt aus vielen Läufen. Der Abruf sieht die Seite so, wie sie beim ersten Laden ausgeliefert wird. Ein Cookie-Hinweis, der erst spät per Skript nachlädt, kann dabei übersehen werden. Ich habe das an Stichproben gegengeprüft, die Fehlerquote lag bei rund sieben von hundert. Der Abruf war ein einfacher, öffentlicher Seitenaufruf ohne Anmeldung; eine robots.txt, die automatisierte Zugriffe einschränkt, habe ich dabei nicht gesondert ausgewertet.
- Worauf sich alles bezieht. Alle Prozentwerte gelten für Unternehmen mit einer erreichbaren Website. Wer keine Website hat, taucht hier nicht auf. Zeitraum des Abrufs: 6.–7. Juli 2026.
- Was ich schütze. Ich veröffentliche keine personenbezogenen Daten einzelner Personen, nur Summen und Anteile. Für keine Branche und keine Region nenne ich einen Prozentwert, wenn dahinter weniger als 30 Unternehmen stehen; in dem Fall zeige ich absolute Zahlen. So kann keine Angabe auf ein einzelnes Unternehmen zurückfallen.
Die Zahlen nach Branche
Zehn Branchen, sortiert nach Anzahl der getesteten Websites. Jede Spalte zeigt, bei wie vielen etwas fehlt. Je höher der Wert, desto größer die Lücke.
| Branche | Websites | Tempo (Median) | unter 50 | kein Impressum | kein Cookie-Hinweis | veraltet |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Restaurants & Gastronomie Lokale, Bars, Cafés | 373 | 62 | 16 % | 60 % | 54 % | 20 % |
| Hotels & Unterkünfte Hotels, Hostales, B&B | 268 | 56 | 35 % | 49 % | 53 % | 20 % |
| Zahnarztpraxen Zahnkliniken | 129 | 61 | 18 % | 43 % | 36 % | 29 % |
| Kanzleien & Berater Anwälte, Gestorías, Steuer | 127 | 62 | 17 % | 50 % | 39 % | 26 % |
| Freizeit & Aktivitäten Tauchen, Boot, Golf, Touren | 124 | 57 | 28 % | 53 % | 47 % | 25 % |
| Bau & Renovierung Reformas, Handwerk, Pool | 119 | 62 | 17 % | 50 % | 45 % | 24 % |
| Gesundheit & Praxen Physio, Optik, Tierarzt | 93 | 61 | 13 % | 47 % | 52 % | 26 % |
| Ferienvermietung Ferienwohnungen, Villen | 92 | 58 | 27 % | 59 % | 66 % | 13 % |
| Immobilien Maklerbüros | 45 | 57 | 18 % | 64 % | 82 % | 7 % |
| Weingüter Bodegas | 41 | 58 | 17 % | 51 % | 46 % | 32 % |
Tempo (Median) ist der mittlere PageSpeed-Wert für Mobilgeräte, von 0 bis 100. unter 50 ist der Anteil der Seiten, die diesen Wert nicht erreichen, also spürbar langsam laden. veraltet heißt: das Copyright-Jahr im Seitenfuß liegt vor 2025, ein Hinweis, dass die Seite länger nicht mehr angefasst wurde. Die beiden kleinsten Branchen, Immobilien und Weingüter, haben nur 45 und 41 Websites; ihre Prozentwerte schwanken stärker und sind mit mehr Vorsicht zu lesen. Alle Anteile beziehen sich auf die in der Spalte „Websites“ genannte Zahl.
Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis sind keine Formalie, sondern in Spanien gesetzlich vorgeschrieben (LSSI, Ley 34/2002). Im Alltag fällt das Fehlen niemandem auf, und genau das macht es tückisch: Ein Verfahren beginnt in aller Regel mit einer Beschwerde, nicht mit einer Kontrolle. Ein einziger verärgerter Kunde oder Wettbewerber genügt. Je nach Schwere gilt der Verstoß als leicht oder schwer, mit Bußgeldern bis 30.000 € beziehungsweise bis 150.000 €.
Dazu kommt der leisere Schaden: Gerade deutsche Kunden suchen das Impressum, bevor sie Geld überweisen oder einen Termin machen. Fehlt es, wirkt der Betrieb weniger greifbar als der nächste, und die Anfrage geht dorthin.
Die schwächste Branche fast überall: 82 % ohne Cookie-Hinweis, 64 % ohne Impressum, und keine einzige der 45 Seiten gibt strukturierte Daten für die KI-Suche aus.
Ihre Branche? Ich prüfe Ihre Seite kostenlos →Die größte Gruppe im Test. 60 % von 373 haben kein auffindbares Impressum, mehr als die Hälfte keinen Cookie-Hinweis.
Ihre Branche? Ich prüfe Ihre Seite kostenlos →Beim Datenschutz am schwächsten: 66 % ohne Cookie-Hinweis, obwohl gerade hier Buchungs- und Zahlungsdaten anfallen.
Ihre Branche? Ich prüfe Ihre Seite kostenlos →Jede zweite der 119 Seiten ohne auffindbares Impressum (50 %), und 34 % zeigen auf der Startseite weder Kontaktformular noch WhatsApp, in einem Gewerbe, das von Anfragen lebt.
Ihre Branche? Ich prüfe Ihre Seite kostenlos →Verlorene Buchungen
Bei Hotels und Unterkünften lässt sich die Lücke in Geld übersetzen. Von 268 getesteten Betrieben nehmen nur 129 eine Buchung direkt auf der eigenen Website entgegen.
Priorität 1 · Kostet heute KundenDieselbe Übernachtung, zwei Wege: Bucht der Gast über ein Portal, behält das Portal je nach Anbieter 15 bis 25 von hundert. Bucht er direkt auf Ihrer Seite, bleibt alles beim Haus. Bei 100 € sieht das so aus:
Die rund 20 € sind die Provision bei einem mittleren Satz. Über eine Saison gerechnet ist diese Differenz häufig mehr, als die Website gekostet hätte, die den Direktweg geöffnet hätte.
Ich habe nur die eigene Startseite angesehen, nicht, was ein Betrieb auf Portalen oder am Telefon tut. Eine Buchung ohne eigene Strecke kann per E-Mail oder Anruf laufen, und dann bleibt die Marge ebenfalls beim Haus. Der Direktweg auf der eigenen Seite ist trotzdem der einzige, der rund um die Uhr funktioniert, auch nachts, wenn der Gast auf dem Sofa den Urlaub plant.
Für Ferienvermieter ist dieselbe Rechnung persönlicher. Von 92 getesteten Vermietungen nehmen nur 19 eine Buchung direkt auf der eigenen Seite an; wer ein einzelnes Ferienhaus über Portale vermietet, gibt bei jeder Buchung denselben festen Anteil ab. Dazu kommt: 66 % der Vermietungs-Seiten zeigen keinen Cookie-Hinweis, obwohl gerade hier Buchungs- und Zahlungsdaten anfallen. Was eine eigene Buchungsstrecke können muss, steht ausführlich unter Ferienwohnung & Direktbuchung; für Hotels und Unterkünfte gibt es den Buchungs-Check.
Verlorene Anfragen
Priorität 1 · Kostet heute KundenDer teuerste Moment ist der, in dem ein Interessent schon da ist. Er steht auf Ihrer Seite, hat eine Frage zu Termin, Preis oder Verfügbarkeit, und findet keinen Weg, sie zu stellen. Er sucht nicht lange: Er tippt zurück und fragt beim nächsten Betrieb. Die Anfrage, die Sie nie gesehen haben, taucht in keiner Statistik auf.
An einer Küste, an der Gäste wie Residenten ihren Alltag über WhatsApp organisieren, zeigen nur gut zwei von zehn Websites einen WhatsApp-Kontakt. Und 41 % (584 von 1.411) bieten auf der Startseite weder ein Kontaktformular noch WhatsApp an; wer Kontakt aufnehmen will, muss erst suchen. Bei Restaurants sind es 55 %, bei Hotels 45 %.
Zur Messgrenze: Geprüft wurde nur die Startseite. Ein Formular auf einer eigenen Kontakt-Seite zählt hier nicht mit, viele Betriebe haben also durchaus einen Weg, nur eben nicht dort, wo der Besucher ankommt. Den WhatsApp-Wert betrifft das kaum, solche Links liegen in der Regel auf jeder Seite.
Wie schnell die Seiten auf dem Handy laden
Gemessen mit Google PageSpeed Insights, mobil. Das ist die Zahl, die Sie selbst am leichtesten nachprüfen können.
Priorität 1 · Kostet heute KundenDer Wert oben zählt aufwärts. Der Balken darunter dreht die Blickrichtung um und zeigt gezielt die langsamen Seiten: 22 % aller Websites bleiben unter einem PageSpeed-Wert von 50 — hier gilt wieder, wie überall sonst auf dieser Seite: je länger der Balken, desto größer die Lücke.
Ein Gast sucht abends auf dem Handy nach einem Tisch, tippt auf Ihr Ergebnis und wartet. Ein paar Sekunden weißer Bildschirm genügen: Er wischt zurück und nimmt den Eintrag darüber, den Wettbewerber. Sie erfahren davon nichts, denn wer abspringt, bevor die Seite geladen ist, hinterlässt keine Spur.
Tempo ist kein Selbstzweck. Google bestätigt die Ladezeit als Ranking-Signal (die Messwerte dafür heißen Core Web Vitals): Eine langsame Seite steht in der Suche schlechter da und verliert Besucher, bevor sie überhaupt fertig geladen hat. Gerade bei Hotels, wo die eigene Seite mit schnellen Buchungsportalen konkurriert, entscheidet die erste Sekunde.
Tote Adressen
Priorität 1 · Kostet heute KundenEine tote Adresse kostet nicht einen Teil der Besucher, sondern alle. Wer den Betrieb über einen alten Eintrag sucht, landet im Nichts, hält ihn für geschlossen und bucht woanders. Und niemand meldet sich, um zu fragen, ob es Sie noch gibt.
So viele Domains waren zum Zeitpunkt des Tests tot: Die Adresse existierte noch in Verzeichnissen, lieferte aber keine Seite mehr. Das ist knapp jede elfte, rund 9 %. Dahinter steht oft dasselbe Muster: Ein Betrieb lässt einmal eine Website bauen und danach die Domain auslaufen. Der Eintrag bei Google oder in Kartendiensten bleibt, der Klick darauf führt ins Leere.
Weitere 11 Seiten waren erreichbar, blockierten aber meinen automatischen Abruf. Die habe ich bewusst nicht als tot gezählt, ein blockierter Zugriff ist kein verschwundenes Geschäft.
Dazu passt ein kleinerer Befund: 66 erreichbare Seiten liefern ihre Inhalte weiterhin unverschlüsselt über http aus. Moderne Browser markieren sie in der Adresszeile als „Nicht sicher“, direkt neben dem Firmennamen. Kaum ein Kunde kann das Warnwort einordnen, aber jeder liest es, bei jedem Besuch.
Vier von zehn fliegen blind
Priorität 3 · Kostet Sie morgenNicht heute spürbar, aber teuer über die Zeit: Sie geben Geld für eine Website aus und erfahren nie, was sie zurückbringt. Ob die Speisekarte gelesen wird, ob Besucher vor dem Kontaktformular abspringen, ob eine Anzeige etwas gebracht hat, alles bleibt ein Ratespiel. Wer nicht misst, kann nicht besser werden, nur teurer.
So viele Websites binden keine erkennbare Besuchermessung ein, kein Analytics, keine Statistik. Diese Betriebe wissen nicht, wie viele Menschen ihre Seite besuchen, woher sie kommen und an welcher Stelle sie abspringen. Bei Restaurants ist es mehr als die Hälfte (54 %).
Auch hier gilt die Messgrenze: Eine Messung, die erst nach der Cookie-Einwilligung oder serverseitig lädt, kann übersehen worden sein, der wahre Anteil dürfte also etwas niedriger liegen. Am Muster ändert das wenig.
Wo die getesteten Unternehmen liegen
Von den 1.411 Websites ließen sich 890 eindeutig einer der fünf Küsten-Comarcas der Provinz Alicante zuordnen. Hier die Verteilung.
Ich zeige die Regionen nur als Gesamtzahl, nicht nach Branche innerhalb einer Region. Der Grund ist Schutz, nicht Bequemlichkeit. Sobald man Region und Branche kombiniert, werden die Gruppen so klein, dass jemand mit Ortskenntnis auf einzelne Unternehmen schließen könnte. Ein Report über Summen darf nicht zur Rückverfolgung einzelner Betriebe taugen. Deshalb ist an dieser Stelle bewusst Schluss.
Die Lücke bei der KI-Suche
Priorität 3 · Kostet Sie morgenWenn ein Gast seinen Assistenten fragt, wo er heute Abend in Dénia gut isst, antwortet die Maschine aus dem, was sie sicher lesen kann. Seiten ohne maschinenlesbare Angaben sind für diese Antwort schwerer zu fassen und tauchen leichter gar nicht auf. Noch ist das die Ausnahme. Aber dieser Wandel läuft, und er wartet nicht, bis alle Websites nachgezogen haben.
So viele geben überhaupt keine strukturierten Daten aus, also keine maschinenlesbaren Angaben darüber, was ein Unternehmen ist, was es anbietet und wo es sitzt. Die andere Hälfte liefert zumindest die Grundangaben. Aber nur 44 von 1.411 gehen einen Schritt weiter und nutzen die FAQ-Auszeichnung, das besondere Format, auf das Fachleute zeigen, wenn eine Seite in KI-Antworten auftauchen soll.
Kein Anbieter veröffentlicht eine feste Gewichtung, deshalb verspreche ich hier nichts. Klar ist nur: Wer diese Angaben nicht liefert, macht es Diensten wie ChatGPT, Gemini oder Googles KI-Übersicht schwerer, die eigene Seite sauber zu erfassen. Für die meisten Unternehmen an der Costa Blanca ist das gerade kein akutes Problem. Es wird eines, sobald mehr Menschen ihre Suche nicht mehr bei Google, sondern direkt beim Assistenten beginnen. Wie lokale Betriebe dafür sichtbar werden, sammle ich fortlaufend unter Lokales SEO & KI-Sichtbarkeit.
Was gut ist, und was ich nicht gemessen habe
Damit das Bild fair bleibt: Bei der reinen Suchmaschinen-Auszeichnung liegt der mittlere Wert bei 92 von 100, bei der Bedienbarkeit bei 86. Die handwerklichen Grundlagen stimmen bei den meisten Seiten also. Was fehlt, sind seltener die Technik-Basics und häufiger die Vertrauens- und Rechtssignale, das Impressum, der Cookie-Hinweis, und das Tempo auf dem Handy.
- Ob die Inhalte einer Seite gut, aktuell oder richtig sind. Geprüft wurde Struktur, nicht Text.
- Was hinter der Startseite passiert: Sicherheit, Server, Buchungssystem im Detail.
- Wie viele Besucher oder Umsätze eine Seite tatsächlich bringt.
- Auftritte außerhalb der eigenen Website, etwa bei Google, in Kartendiensten oder in sozialen Netzwerken.
Fragen zur Methode, kurz beantwortet
- Woher stammen die getesteten Unternehmen?
- Aus drei Quellen: offenen Geodaten von OpenStreetMap, einer Kontaktliste aus meiner Arbeit und einer gezielten Websuche. Jede gefundene Adresse wurde vor dem Test aufgerufen und geprüft. Es ist keine Zufallsstichprobe, deshalb nenne ich es eine Analyse, keine repräsentative Studie.
- Worauf beziehen sich die Prozentwerte?
- Auf die 1.411 Unternehmen mit einer erreichbaren Website. Wer keine Website hat, taucht in den Prozentwerten nicht auf. Jede Zahl trägt ihre Grundgesamtheit mit sich.
- Wie wurde getestet?
- Automatisiert: ein Abruf der Startseite je Unternehmen plus eine mobile Messung mit Google PageSpeed Insights, im Zeitraum 6.–7. Juli 2026. Ein einzelner Messwert je Seite, kein Durchschnitt aus vielen Läufen.
- Werden einzelne Unternehmen genannt?
- Nein. Der Report zeigt ausschließlich Summen und Anteile. Keine Namen, keine Adressen, keine Rangliste. Auch nicht auf Anfrage.
- „53 % von 1.411 geprüften Unternehmens-Websites an der Costa Blanca zeigen im ersten Seitenabruf kein auffindbares Impressum.“
- „Nur 129 von 268 geprüften Hotel-Websites an der Costa Blanca nehmen eine Buchung direkt auf der eigenen Seite an.“
- „147 von 1.669 gefundenen Web-Adressen von Betrieben an der Costa Blanca waren tot, fast jede elfte führt ins Leere.“
Quellenangabe: Digital-Report Costa Blanca 2026, webdesign-costablanca.es. Presseanfragen an oliver@webdesign-costablanca.es.
Drei Dinge, die Sie in zehn Minuten selbst prüfen
Für die häufigsten Lücken aus diesem Report brauchen Sie mich nicht. Prüfen Sie es zuerst selbst.
Wo steht Ihre eigene Seite?
Ich baue genau solche Seiten, als Einzelperson und auf Deutsch, und schließe genau die Lücken, um die es in diesem Report geht. Wenn Sie mögen, schaue ich zuerst kostenlos auf Ihre: Sie geben Ihre Adresse ein, ich sehe mir Ihre Seite persönlich an und schreibe Ihnen innerhalb von 1 Werktag, was auffällt. Ohne Verpflichtung.
Unternehmensdaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, unter der Open Database License (ODbL). Dieser Report veröffentlicht ausschließlich aggregierte Werte, keine Einzeldaten. Die Methode liegt offen und lässt sich unabhängig nachbilden; die Rohdaten gebe ich nicht heraus, um keine einzelnen Unternehmen bloßzustellen. Wenn Ihr Unternehmen in der Auswertung nicht berücksichtigt werden soll, schreiben Sie mir an oliver@webdesign-costablanca.es, und ich nehme es heraus.
Die Zahlen dürfen mit Quellenangabe („Digital-Report Costa Blanca 2026, webdesign-costablanca.es“) zitiert werden; Presseanfragen an dieselbe Adresse. Dies ist die erste Ausgabe, ich wiederhole die Messung 2027; die Rohabrufe aller geprüften Seiten sind archiviert, die nächste Ausgabe misst daran, wer sich verbessert hat. Und wenn Sie einen Fehler finden, schreiben Sie mir, ich korrigiere ihn. Rechtliches im Impressum und in der Datenschutzerklärung.